Rudergerät: Wie effektiv ist das Rudergerät im Vergleich zu anderen Geräten?

Rudergerät: Wie effektiv ist das Rudergerät im Vergleich zu anderen Geräten?

Das Rudergerät gilt als effektives Ganzkörper-Workout – aber wie schneidet es im Vergleich zu anderen Trainingsgeräten ab? Viele stellen sich dabei die Frage: rudergerät wie effektiv ist diese Trainingsform wirklich im Alltag? Erfahre, welche Muskeln gezielt trainiert werden, wie Technik und Intensität den Trainingserfolg beeinflussen und was es für Ausdauer und Muskelaufbau leistet.

Rudergerät – wie effektiv im Vergleich zu Laufband und Crosstrainer?

Beim Thema Cardiotraining denken viele von uns zuerst an Laufband oder Crosstrainer. Beide Geräte haben ihren festen Platz im Fitnessstudio – doch wie effektiv ist ein Rudergerät im direkten Vergleich? Auf dem Laufband steht vor allem die Beinmuskulatur im Fokus, dazu kommen eine hohe Herzfrequenz und ein Laufgefühl ähnlich wie draußen. Das Training ist allerdings stoßbelastend und fordert Knie und andere Gelenke deutlich stärker.

Der Crosstrainer kombiniert eine gleitende Beinbewegung mit Zug- und Druckbewegungen der Arme. Das entlastet die Gelenke und macht das Training gelenkschonend, aber dennoch fordernd. Gleichzeitig bleibt der Oberkörper eher moderat beteiligt, weil der Bewegungsradius im Schultergürtel begrenzt ist und der Rücken vergleichsweise wenig arbeiten muss. Viele von uns spüren zwar Arbeit in den Armen, doch der große Muskelapparat im Oberkörper bleibt oft unterfordert.

Das Rudergerät setzt genau hier an. Es verbindet intensive Bein- und Hüftarbeit mit einem kräftigen Zug aus Rücken, Schultern und Armen. Die gesamte hintere Muskelkette – von der Wade bis zum oberen Rücken – ist aktiv beteiligt. Dazu kommt eine starke Beanspruchung der Rumpfmuskulatur, die jede Bewegung stabilisieren muss. In der Praxis bedeutet das: Ein Rudergerät liefert ein besonders effizientes Ganzkörpertraining, bei dem Ausdauer, Kraft und Koordination gleichzeitig verbessert werden. Im Vergleich zu Laufband und Crosstrainer verteilt sich die Belastung gleichmäßiger auf viele Muskeln, was das Training für uns subjektiv oft runder und weniger monoton wirken lässt. Wer regelmäßig im Rudern Gym betreibt oder im Studio die Rudermaschine Gym nutzt, merkt schnell, wie umfassend dieser Trainingsreiz ist.

Rudergerät – welche Muskeln werden trainiert? Alle Muskelgruppen im Überblick

Ein systematischer Blick auf die muskuläre Belastung zeigt, wie vielseitig das Rudertraining ist. Viele fragen sich: Rudergerät welche Muskeln werden trainiert und wie sieht es mit den einzelnen Rudergerät Muskelgruppen aus? Etwa zwei Drittel der Arbeit übernehmen die Beine. Beim kraftvollen Abstoß vom Fußbrett sind vor allem Oberschenkelvorderseite (Quadrizeps), Oberschenkelrückseite (ischiokrurale Muskulatur) und Gesäßmuskeln aktiv. Die Hüftstrecker arbeiten intensiv, um den Körper nach hinten zu beschleunigen und den Sitz flüssig über die Schiene gleiten zu lassen.


Gleichzeitig wird der Oberkörper stark eingebunden. Beim Heranziehen des Griffs leisten Latissimus, Rhomboiden und der Trapezmuskel im oberen Rücken wichtige Zugarbeit. Bizeps und Unterarme stabilisieren den Griff und übertragen die Kraft kontrolliert. Schultern und Nacken werden mittrainiert, ohne dabei statisch zu überlasten. Im Vergleich zu vielen klassischen Zugübungen an Maschinen bleibt die Bewegung dynamisch und funktionell. Betrachtet man die Rudergerät Muskeln im Detail, wird deutlich, dass mehrere große Rudern Muskelgruppen gleichzeitig aktiv sind.

Eine zentrale Rolle spielt dabei der Core-Bereich. Bauch- und untere Rückenmuskulatur stabilisieren die Wirbelsäule während des gesamten Ruderschlags – sowohl beim kraftvollen Durchzug als auch bei der kontrollierten Rückführung. So wird die tiefe Rumpfmuskulatur gestärkt, was langfristig zu einer besseren Haltung und mehr Stabilität im Alltag führen kann. Wer sich fragt, welche Muskeln werden beim Rudern trainiert, erkennt hier, dass neben Beinen und Rücken auch die tieferliegende Rudern Muskelgruppe im Rumpf entscheidend ist. Insgesamt arbeiten beim Rudern Beine, Rücken, Schultern, Arme und Core im harmonischen Zusammenspiel – ein wesentlicher Grund, warum das Rudergerät für uns zu den effektivsten Ganzkörpergeräten gehört und warum viele wissen möchten, was trainiert ein Rudergerät konkret.

Rudern an der Maschine: Wie Rücken, Beine und Core zusammenarbeiten

Um zu verstehen, warum Rudertraining so wirkungsvoll ist, lohnt sich ein genauer Blick auf den Bewegungsablauf beim Rudern an der Maschine. Jede Rudersequenz gliedert sich grob in vier Phasen: Ausgangsposition, Durchzug, Endposition und Rückführung. In der Ausgangsposition beugen wir Knie und Hüfte, der Oberkörper ist leicht nach vorne geneigt, der Rücken bleibt gerade und der Core gespannt. Die Füße stehen stabil im Fußbrett, die Fersen haben Kontakt oder lösen sich nur minimal.

Die Bewegung startet mit einem kraftvollen Beinstoß. Die Beine strecken sich, während der Oberkörper zunächst stabil nach vorne ausgerichtet bleibt. Erst wenn die Beine fast gestreckt sind, beginnt der Oberkörper in eine leichte Rücklage zu gehen. In dieser Phase übernehmen Rücken- und Core-Muskulatur die Führung und leiten die Kraft aus den Beinen weiter. Der Rumpf bleibt aktiv und verhindert ein Einknicken im unteren Rücken. So entsteht ein flüssiger, kraftvoller Zug statt einer hektischen, zerrissenen Bewegung – ganz gleich, ob wir auf einer Rudern Maschine im Studio oder auf einer Rudermaschine zuhause trainieren.

Anschließend ziehen Arme und Schultern den Griff kontrolliert zum Oberkörper, meist auf Höhe des unteren Brustbeins. Die Ellenbogen verlaufen eng am Körper, was den Rücken optimal einbindet und die Schultergelenke schont. In der Endposition sind die Beine gestreckt, der Oberkörper ist leicht nach hinten geneigt, der Bauch angespannt und der Blick nach vorne gerichtet. Bei der Rückführung laufen die Phasen in umgekehrter Reihenfolge ab: Zuerst strecken sich die Arme, der Oberkörper bewegt sich nach vorne, zuletzt beugen sich Knie und Hüfte. Das Gerät zieht uns nicht nach vorne, sondern wir kontrollieren jede Phase selbst – so wird Rudern am Gerät technisch sauber und effektiv.

Für das Training bedeutet das: Wenn wir bewusst auf diese Reihenfolge achten – Beine, Rumpf, Arme im Zug, dann Arme, Rumpf, Beine in der Rückführung – nutzen wir das Rudergerät deutlich effektiver. Gleichzeitig sinkt das Risiko für Überlastungen im Lendenwirbelbereich, weil die Kraft sauber über Beine und Core abgefangen und verteilt wird. Besonders bei längeren Einheiten zahlt sich eine saubere Technik aus, da Ermüdung später einsetzt und die Belastung insgesamt angenehmer bleibt. Der positive Rudergerät Trainingseffekt hängt also stark von Koordination und Technik ab.

Technik, Widerstand und Schlagfrequenz: So steigerst du den Trainingseffekt

Damit ein Rudergerät sein volles Potenzial entfalten kann, kommt es auf drei Stellschrauben an: Technik, Widerstand und Schlagfrequenz. Eine saubere Rudertechnik ist die Basis. Der Rücken bleibt neutral, die Schultern entspannt, der Griff wird locker gehalten. Unser Blick richtet sich nach vorne statt dauerhaft auf den Boden oder das Display. Für die meisten von uns lohnt es sich, die Bewegung zunächst langsam einzuüben und erst danach die Intensität zu steigern. In der Praxis bauen wir lieber einige Minuten Technikdrills ein, als von Beginn an mit maximaler Kraft zu arbeiten – denn nur so bleibt das Rudergerät Training nachhaltig.

Beim Widerstand gilt: Er sollte so gewählt sein, dass der Ruderschlag kraftvoll, aber flüssig bleibt. Ein zu hoher Widerstand verleitet zu ruckartigen Bewegungen und kann den Rücken überlasten. Ein zu niedriger Widerstand mindert den Trainingseffekt für Muskulatur und Kraftausdauer. Sinnvoll ist es, mit einem mittleren Level zu starten und sich schrittweise an höhere Einstellungen heranzutasten, sobald die Technik stabil ist. Setzen wir mehr auf Rudergerät Muskelaufbau, wählen wir kontrollierte, kraftvolle Züge mit ausreichend Pause. Suchen wir kurze, maximale Kraftimpulse, können wir zeitweise mit höheren Stufen arbeiten – immer mit sauberer Technik.


Die Schlagfrequenz – also die Anzahl der Ruderschläge pro Minute – bestimmt die Intensität des Workouts. Für Einsteigerinnen und Einsteiger sind etwa 20 bis 25 Schläge pro Minute ein guter Ausgangspunkt. Fortgeschrittene steigern die Frequenz je nach Trainingsziel und Belastungsbereich. Für ein lockeres Rudern Fitness-Training bleiben wir eher im moderaten Bereich, während bei Intervallen deutlich höhere Frequenzen möglich sind. Eine sinnvolle Orientierung lautet für uns: Erst Technik und Zugkraft aufbauen, dann über die Schlagfrequenz die Intensität variieren.

Wie effektiv ist ein Rudergerät für Ausdauer, Fettverbrennung und Herzgesundheit?

Ein modernes Rudergerät ist nicht nur ein Kraftgerät, sondern ein vollwertiges Cardiogerät. Da beim Rudern viele große Muskelgruppen gleichzeitig arbeiten, steigt der Energieverbrauch schnell an. Der Kreislauf wird stark aktiviert, ohne dass einzelne Gelenke übermäßig beansprucht werden. Das macht Rudertraining für uns zu einer sehr effektiven Methode, um Ausdauer und Fettverbrennung zu kombinieren. Viele Sportlerinnen und Sportler nutzen das Rudern Gerät zusätzlich zu Lauf- oder Radsport, um neue Trainingsreize zu setzen. Regelmäßig eingesetzt zeigt sich schnell, wie Rudergerät effektiv für das Herz-Kreislauf-System sein kann.

Für die Grundlagenausdauer eignen sich längere, gleichmäßige Einheiten mit moderater Intensität. Die Herzfrequenz liegt im mittleren Bereich, die Atmung ist angeregt, aber kontrollierbar. Wollen wir unsere Leistungsfähigkeit gezielt steigern, können wir Intervalle einsetzen – zum Beispiel abwechselnd ein bis zwei Minuten intensives Rudern und ebenso lange Erholungsphasen. So werden Herz und Lunge gezielt gefordert, was die kardiovaskuläre Fitness verbessert. Mit der Zeit lassen sich Dauer und Intensität dieser Intervalle schrittweise erhöhen.

Regelmäßige Einheiten auf dem Rudergerät können zudem helfen, typische Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren. Der Blutdruck kann sich langfristig stabilisieren, die Durchblutung verbessert sich und der Stoffwechsel kommt in Schwung. In Verbindung mit einer angepassten Ernährung lässt sich der Körperfettanteil senken, und die Insulinsensitivität kann zunehmen. Da das Training gelenkschonend ist, bleibt es auch bei höherem Körpergewicht oder leichten Gelenkproblemen oft gut verträglich. Der typische Ruderer Körperbau mit kräftigem Rücken, starken Beinen und stabiler Körpermitte zeigt, wie ganzheitlich dieser Trainingsansatz wirkt.

Rudermaschine im Gym oder für Zuhause – welche Variante passt zu dir?

Ob das Rudertraining besser im Fitnessstudio oder in den eigenen vier Wänden stattfindet, hängt stark von unseren persönlichen Vorlieben ab. Im Gym stehen meist mehrere Rudermaschinen mit unterschiedlichen Widerstandssystemen wie Luft-, Wasser- oder Magnetwiderstand zur Verfügung. Dort profitieren viele von uns von einer klaren Trainingsumgebung, fester Routine und zusätzlicher Motivation durch andere Sportlerinnen und Sportler. Wer gezielt Rudermaschine Muskeln aufbauen möchte, findet im Studio oft ideale Bedingungen und kann das Training mit weiterem Krafttraining kombinieren.

Für das Training zuhause sind kompakte Rudergeräte besonders praktisch, da sie sich schnell verstauen lassen und wenig Platz beanspruchen. Nutzen wir eine Rudermaschine wie das Rudergerät HS-055R Creek, erhalten wir einen guten Kompromiss aus Platzersparnis und Leistungsfähigkeit. Die stabile Konstruktion sorgt für ein sicheres Gefühl beim Rudern. Verstellbarer Widerstand und eine flüssige Laufschiene ermöglichen abwechslungsreiche Workouts – von kurzen, intensiven Intervallen bis hin zu längeren Cardioeinheiten, in denen wir gezielt an unseren Rudern Muskeln arbeiten.

In der Praxis bewährt sich oft eine Kombination. Trainieren wir ohnehin im Studio, nutzen wir die dort vorhandenen Rudermaschinen als festen Bestandteil unseres Plans und verknüpfen sie mit Kraft- oder Mobility-Einheiten. Wollen wir dagegen flexibel bleiben oder finden zu Hause leichter in den Trainingsrhythmus, profitieren wir von einer eigenen Rudermaschine, die jederzeit einsatzbereit ist. Entscheidend ist weniger der Ort, sondern dass das Rudergerät regelmäßig zum Einsatz kommt und sich sinnvoll in unseren Alltag integrieren lässt.

Rudergerät-Training im Alltag: Beispiele für Muskelaufbau und Fitness

Damit sich die Vorteile des Rudertrainings voll entfalten, braucht es vor allem Konstanz. Schon drei Einheiten pro Woche reichen aus, um spürbare Effekte bei Ausdauer und Muskelaufbau zu erzielen. Ein mögliches Grundgerüst: ein kürzeres, intensives Intervalltraining unter der Woche, eine längere, gleichmäßige Einheit am Wochenende und dazwischen eine mittellange Session mit mittlerer Belastung. So werden Herz-Kreislauf-System und Muskulatur abwechslungsreich angesprochen, ohne den Körper zu überfordern.

Viele von uns integrieren das Rudergerät in feste Tageszeiten – etwa morgens als aktiven Start in den Tag oder abends, um Stress abzubauen. Für den Muskelaufbau eignet sich eine etwas höhere Widerstandseinstellung, kombiniert mit kontrollierten, kraftvollen Zügen und ausreichenden Pausen zwischen den Einheiten. Betreiben wir zusätzlich Krafttraining mit Gewichten, können wir das Rudergerät sowohl zum Aufwärmen als auch als eigenständige Cardioeinheit nutzen.

Ebenso wichtig wie die Belastung ist die Erholung danach. Um die Muskulatur zu regenerieren und Verspannungen zu lösen, haben sich gezielte Faszien- und Mobilitätsroutinen bewährt. Hilfreich sind hier zum Beispiel Faszienrollen, mit denen wir Beine, Rücken und Gesäß nach dem Rudern ausrollen können. Das lockert die Muskulatur und unterstützt die Durchblutung. Ergänzend können Massagebälle eingesetzt werden, um hartnäckige Triggerpunkte – etwa im oberen Rücken oder im Gesäßbereich – punktgenau zu bearbeiten und die Beweglichkeit zu verbessern.

Kombinieren wir Rudertraining, dosierte Intensität und eine sinnvolle Regeneration, schaffen wir optimale Voraussetzungen für eine nachhaltige Verbesserung von Fitness und Muskelaufbau. Das Rudergerät wird damit vom reinen Cardiogerät zu einem vielseitigen Tool, das sowohl Einsteigerinnen und Einsteigern als auch Fortgeschrittenen eine große Bandbreite an Trainingsmöglichkeiten bietet.

Autor: Lukas Huber