Hula-Hoop-Abnehmen – Wie Du Mit Dem Richtigen Reifen Effektiv Kalorien Verlierst
Kaum ein Trainingsgerät hat solch ein zwiespältiges Image wie der Hula-Hoop: Am Pausenhof ein Kinderspielzeug, im Wohnzimmer erwachsener Menschen plötzlich ernst zu nehmen. Genau in dieser Lücke bewegt sich der moderne Hula-Hoop-Reifen – leicht genug für die ersten Drehungen, aber mit Gewicht, Noppen oder digitalem Zähler ausgestattet, sobald du mehr willst. Bei Hop-Sport findest du mehrere Modelle, die diesen Spagat zwischen Spielerei und ernsthaftem Bauchtraining schaffen.
Du hast bei uns die Wahl zwischen drei Grundtypen, die sich hauptsächlich in Ausstattung und Trainingsintensität unterscheiden.
Alle Modelle sind fürs Training zu Hause gedacht und stecken sich dank ihrer segmentierten Bauweise ohne Werkzeug zusammen. Bevor du deinen Hula-Hoop-Reifen kaufst, lohnt sich also ein kurzer Blick auf dein aktuelles Fitnesslevel und dein Trainingsziel – die Unterschiede zwischen den Varianten sind nämlich größer, als es auf den ersten Blick scheint.
Am leichtesten fällt dir der Start mit einem Modell ohne Zusatzgewicht und möglichst großem Durchmesser, weil dir die Fliehkraft dabei hilft, den Reifen oben zu halten.
Greif als Einsteiger:in am besten zum klassischen Noppen-Reifen oder zu einer Magnet-Variante in der größten Einstellung. So lernst du die Bewegung aus der Hüfte, ohne dich gleich mit zusätzlichem Widerstand zu quälen. Sobald die Technik sitzt, kannst du einzelne Segmente entfernen und den Reifen so kleiner und damit fordernder machen, oder gleich zu einem Modell mit Gewicht wechseln.
Regelmäßiges Hooping verbrennt spürbar Kalorien und kräftigt gleichzeitig die Tiefenmuskulatur rund um Bauch und Hüfte – ein Wundermittel im Alleingang ist es aber nicht, sondern ein sinnvoller Baustein neben einer insgesamt ausgewogenen Lebensweise.
Bei zügigem Tempo kommen in einer halben Stunde an die 200 Kilokalorien zusammen, abhängig von Intensität, Reifengewicht und deinem eigenen Körpergewicht. Als Fitnessreifen leistet das Gerät dabei mehr als reines Bauchtraining: Weil du ständig kleine Ausgleichsbewegungen machst, ist praktisch der ganze Rumpf beteiligt.
Die Noppen massieren während der Drehbewegung gezielt Bauch, Hüfte und unteren Rücken und sollen dabei zusätzlich die Durchblutung im Taillenbereich anregen.
Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt vom jeweiligen Modell ab:
Gerade zu Trainingsbeginn oder nach einem Wechsel auf ein Modell mit mehr Noppen braucht dein Gewebe etwas Zeit, um sich an den Druck zu gewöhnen – dazu gleich mehr in den FAQ.
Die eingehängte Schwerkraftkugel erhöht den Widerstand spürbar, während dir der digitale Zähler nach jeder Einheit schwarz auf weiß zeigt, was du geschafft hast.
Die Kugel wiegt rund ein halbes Kilo und hängt an einem verstellbaren Seil im Inneren des Reifens – je nachdem, wie viel Seil du freilässt, veränderst du den Schwierigkeitsgrad. Die Reifen mit Trainingszähler sind zusätzlich auf einen Taillenumfang von etwa 69 bis 110 cm einstellbar und damit für unterschiedlichste Körpergrößen geeignet.
Fast alle Reifen bei Hop-Sport lassen sich in Einzelteile zerlegen, wodurch du den Durchmesser stufenlos an deine Körpergröße und dein Trainingslevel anpasst.
Als Faustregel gilt: Im Stehen sollte dir der aufgestellte Reifen etwa bis zum Bauchnabel reichen. Bei den Magnet-Modellen wählst du zwischen 98, 103 und 110 cm, beim klassischen Noppen-Reifen liegst du im Auslieferungszustand bei 98 cm. Grundsätzlich gilt: Ein größerer Durchmesser dreht sich langsamer und ist dadurch leichter zu kontrollieren, ein kleinerer fordert dich zusätzlich, sobald du schon etwas Übung hast.
Am meisten bringen kurze, aber regelmäßige Einheiten von 10 bis 30 Minuten – lieber öfter kurz trainieren als selten und dafür lang.
Starte als Einsteiger:in mit 5 bis 10 Minuten pro Tag und steigere dich langsam auf 20 bis 30 Minuten. Achte dabei auf einen festen, schulterbreiten Stand und eine angespannte Bauch- und Gesäßmuskulatur, statt große Kreisbewegungen aus dem Becken zu machen. Damit du dabei nicht auf glattem Boden ausrutschst, lohnt sich ein rutschfester Untergrund mit passenden Gymnastikmatten – die schonen gleichzeitig deine Gelenke. Wer sein Bauchtraining noch vertiefen will, kombiniert das Hoopen gerne mit Bauchtrainer-Rollern, um auch die geraden und schrägen Bauchmuskeln gezielt zu fordern. Und auch wenn es draußen im tiefsten Jänner grau und kalt ist: Drinnen drehst du deine Runden, unabhängig von Wetter und Jahreszeit.
Ein feuchtes Tuch mit etwas mildem Reinigungsmittel reicht meistens völlig aus. Der robuste ABS- genauer gesagt Polyethylen-Kunststoff, verträgt das problemlos. Lass die Einzelteile vor dem erneuten Zusammenstecken aber gut trocknen, damit sich in den Verbindungsstücken keine Feuchtigkeit sammelt.
Am angenehmsten trainierst du in eng anliegender, aber nicht zu dünner Sportkleidung. So können die Massagenoppen wirken, ohne direkt auf bloßer Haut zu reiben. Turnschuhe mit rutschfester Sohle oder Barfußtraining auf einer Matte funktionieren beide gut.
Stelle den Reifen vor dir auf den Boden. Er sollte dir im Idealfall etwa bis zum Bauchnabel oder knapp darüber reichen. Größere Reifen drehen sich langsamer und sind dadurch für Anfänger wesentlich leichter zu kontrollieren als kleine, schnelle Reifen.